Diskurse – digital https://majournals.bib.uni-mannheim.de/diskurse-digital <p><strong>ISSN:&nbsp;2627-9304</strong></p> <p>Die Open-Access-Publikationsreihe „Diskurse – digital“ wurde im Rahmen des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Netzwerks „Diskurse – digital: Theorien, Methoden, Fallstudien“ (Sprecherin: Dr. Eva Gredel) initiiert. Das wissenschaftliche Netzwerk hat das Ziel, das Programm und das Methodeninventar der Diskurslinguistik in zwei Richtungen zu erweitern: Zum einen sollen die spezifischen Beschreibungskategorien und Analysewerkzeuge für Diskurse in digitalen Medien systematisiert werden. Zum anderen sollen Methoden und Instrumente der Korpuslinguistik und Digital Methods im Hinblick auf die Anforderungen der Diskurslinguistik evaluiert und ausgebaut werden.</p> <p>Die im Netzwerk vereinten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in ihren Projekten an der Analyse digitaler Diskurse arbeiten, bringen in das Netzwerk Fallstudien ein, die aus laufenden Projekten gespeist werden und die durch den Bezug auf gemeinsame Fragestellungen und Schwerpunkte der Netzwerkarbeit aufeinander bezogen sind. Diese Fallstudien werden in der Publikationsreihe dokumentiert, um die Ergebnisse des Netzwerks der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Darüberhinaus werden in der Publikationsreihe thematisch zentrierte Sonderhefte veröffentlicht, die digitale Untersuchungsgegenstände bzw. digitale Methoden thematisieren.</p> <p>Weitere Informationen zum Netzwerk: <a href="http://www.diskurse-digital.de">www.diskurse-digital.de</a></p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Wissenschaftliches Netzwerk „Diskurse – digital: Theorien, Methoden, Fallstudien“ de-DE Diskurse – digital 2627-9304 Einleitung https://majournals.bib.uni-mannheim.de/diskurse-digital/article/view/94 <p>Einleitung der Herausgeber*innen</p> Christian Kreuz Ruth M. Mell David Römer Copyright (c) 2019-06-26 2019-06-26 1 3 1 6 10.25521/diskurse-digital.2019.94 Korpuserstellung als Grundlage für wissensanalytische Untersuchungen https://majournals.bib.uni-mannheim.de/diskurse-digital/article/view/95 <p class="Abstract">Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie ein wissensanalytisches Korpus aufgebaut sein muss, um diskursiv konstituiertes Wissen zu untersuchen. Dazu wird dargestellt, was Wissen aus diskursanalytischer Perspektive ist und wie es im Diskurs kompetitiv ausgehandelt wird. Zudem werden theoretische Kriterien aus der Korpuslinguistik hinzugenommen. Es wird ein Korpus vorgestellt, das nach den erarbeiteten Kriterien der Analyse von deutschem, kolonialem Wissen dienen soll.</p> Jennifer Gräger Copyright (c) https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0 2019-06-26 2019-06-26 1 3 7 28 10.25521/diskurse-digital.2019.95 Möglichkeiten und Herausforderungen einer pragmatisch orientierten kontrastiven Diskursanalyse https://majournals.bib.uni-mannheim.de/diskurse-digital/article/view/104 <div class="page" title="Page 1"> <div class="layoutArea"> <div class="column"> <p>Das Anliegen des vorliegenden Beitrages ist es, Überlegungen zum Potential einer kontrastiven Diskursanalyse im deutsch-, englisch- und französischsprachigen Forschungsraum anzustellen. Der Schwerpunkt liegt auf den Entscheidungen, die der Bestimmung der Forschungsfrage und der Korpuserstellung zugrunde liegen. Es wird für eine pragmatisch orientierte kontrastive Diskursanalyse plädiert, die bestimmte sprachliche Phänomene vor dem Hintergrund des gesellschaftlich-politischen Kontexts in den Blick nimmt.</p> </div> </div> </div> Naomi Truan Copyright (c) https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2019-06-26 2019-06-26 1 3 29 50 10.25521/diskurse-digital.2019.104 Diskurse verstehen = Sprache verstehen = Texte verstehen? https://majournals.bib.uni-mannheim.de/diskurse-digital/article/view/97 <p class="Abstract">Im Vergleich eines literatur- sowie sprachwissenschaftlichen Verständnisses von Diskurs und Diskursanalyse lassen sich – neben allen Unterschieden – auch verbindende Interessensgebiete und Untersuchungsgegenstände ausmachen, so etwa im Feld von Metaphern, Begriffen oder Konzepten. Möglichkeiten einer Synthese von literatur- und kulturwissenschaftlichen sowie linguistischen Untersuchungsmethoden werden an drei Fallbeispielen zu prägenden Diskursen der Nachkriegszeit vorgeführt.</p> Marlen Arnolds Copyright (c) 2019 https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0 2019-06-26 2019-06-26 1 3 51 73 10.25521/diskurse-digital.2019.97 Zur Methodenkombination in angewandten diskurslinguistischen Untersuchungen https://majournals.bib.uni-mannheim.de/diskurse-digital/article/view/98 <p class="Abstract">Der Beitrag befasst sich mit dem Potenzial der Kombination qualitativer und quantitativer Analyseverfahren in diskurslinguistischen Forschungsarbeiten bei der Arbeit mit sprachvergleichenden Korpora. Ausgehend von den Zielen und Forschungsdesideraten der romanistischen Linguistik versteht sich der Beitrag als Plädoyer für eine disziplinen- und fächerübergreifende Diskurslinguistik sowie die Entwicklung eines forschungsgegenstandsangemessenen Methodenbewusstseins.</p> Vera Neusius Copyright (c) https://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2019-06-26 2019-06-26 1 3 74 91 10.25521/diskurse-digital.2019.98 Corpus-Assisted Critical Discourse Studies? https://majournals.bib.uni-mannheim.de/diskurse-digital/article/view/99 <p class="Abstract">Dieser Artikel behandelt die Verbindung der Kritischen Diskursstudien (KDS) und der Korpuslinguistik im Zuge eines Forschungsprojektes zu Repräsentation der EU auf den Diskussionsseiten der englischen Wikipedia. Hinsichtlich dieses Brückenschlags werden Synergieeffekte, aber auch potentielle Schwächen und damit verbundene Lösungsansätze aufgezeigt. Dabei wird u. a. dargelegt, wie korpuslinguistische Ansätze der Gefahr des cherry-picking entgegenwirken und die Kritischen Diskursstudien wiederum kritische Reflexion der traditionell quantitativen Korpuslinguistik fördern.</p> Susanne Kopf Copyright (c) https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0 2019-06-26 2019-06-26 1 3 92 110 10.25521/diskurse-digital.2019.99 Let Truth be the Prejudice? https://majournals.bib.uni-mannheim.de/diskurse-digital/article/view/100 <p class="Abstract">Im vorliegenden Aufsatz wird die multimodale Diskursanalyse nach Gunther Kress beschrieben. Sie zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie nicht ausschließlich schriftsprachliche Materialisierungen von Diskursen untersucht. Sie untersucht auch weitere Modi, z. B. Bilder. Der Beitrag stellt zentrale Aspekte der multimodalen Diskursanalyse vor und diskutiert den Begriff der Modalität, welcher die Frage der Wahrheit anspricht. Anhand eines Beispiels wird ein mögliches Vorgehen bei einer multimodalen Diskursanalyse vorgestellt. Untersucht wird das Diskursfeld zur ‚Wahrheit‘ fotografischer Bilder in der professionellen fotografischen Praxis. Gegenstand ist die Agentur Magnum Photos. Erläutert wird, wie ein Korpus aus den textförmigen Veröffentlichungen sowie den Bildern in der agentureigenen Online-Bilddatenbank erstellt werden kann. Des Weiteren wird gezeigt, wie sich Diskurse als Gestaltungsmuster in den Bildern niederschlagen.</p> Daniel Bühler Copyright (c) 2019-06-26 2019-06-26 1 3 111 131 10.25521/diskurse-digital.2019.100 Kollektive Identitätskonstruktionen im Rahmen der Flüchtlingsthematik https://majournals.bib.uni-mannheim.de/diskurse-digital/article/view/101 <p class="Abstract">Der Beitrag beschäftigt sich mit der diskurslinguistischen Untersuchung kollektiver Identitätskonstruktionen. Ausgehend von der These, dass im Zuge der aktuellen Migrationsentwicklungen Selbstbilder aufnehmender Gesellschaften infrage gestellt und ausgehandelt werden, werden Formen kollektiver Identitätsarbeit anhand eines Analysebeispiels aus der Onlinemedienberichterstattung verdeutlicht. Dabei werden neben dem journalistischen Artikel auch Kommentare der NutzerInnen berücksichtigt.</p> Anne Diehr Copyright (c) https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0 2019-06-26 2019-06-26 1 3 132 149 10.25521/diskurse-digital.2019.101 Kulturelle Bezüge zu außerordentlichen und alltäglichen Landschaften https://majournals.bib.uni-mannheim.de/diskurse-digital/article/view/103 <p class="Abstract">Diese kontrastive Sprachanalyse untersucht bei zwei Teilnehmergruppen aus der Landwirtschaft abweichende Typisierungen von Landschaften. Die Datenerhebung erfolgte über eine Online-Umfrage. Die unterschiedlichen Verständnisse wurden mittels selbstorganisierender semantischer Karten visualisiert. Es zeigte sich, dass das Wort Kulturlandschaft von der deutschen Gruppe mit den Agrarlandschaften (der eigenen Alltagswelt) und von der argentinischen Gruppe mit den Naturlandschaften (den schützenswerten Urlaubszielen) assoziiert wurde.</p> Cornelia Steinhäuser Tillmann K. Buttschardt Copyright (c) https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0 2019-06-26 2019-06-26 1 3 150 180 10.25521/diskurse-digital.2019.103