Le « franco-allemand » en éducation : un travail de reliance pour la didactique des langues-cultures
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Abstract
Dieser Artikel erstellt eine Zwischenbilanz zur Frage des „Deutsch-Französischen“ im Bildungswesen. Mit diesem Konzept, das 1963 aus dem Élysée-Vertrag hervorging, wurde das Ziel verfolgt, beide Länder zu versöhnen und einander näher zu bringen, insbesondere im Bereich der Sprachen. Das ehrgeizige Projekt von damals sieht sich jedoch mit der traurigen Realität von heute konfrontiert, sobald man das Gewicht der beiden Sprachen in den Schulen betrachtet. Ist das „Deutsch-Französische“ noch effizient? Hat dieses Konzept die Wende der Sprach- und Kulturkontakte in Europa mitvollzogen?
Der vorliegende Beitrag schlägt vor, die historisch verankerte binäre Perspektive des „Deutsch-Französischen“ im Bildungswesen aufzugeben und stattdessen eine mehrdimensionale, dynamische Sichtweise einzunehmen. Durch diesen Sichtwechsel wird es möglich, den gesellschaftlichen und schulischen Herausforderungen, welche mit dem Lernen im 21. Jahrhundert verbunden sind, besser gerecht zu werden. Er stützt sich auf Begriffe wie den vereinheitlichten Raum-Zeit/espace-temps Begriff und den Begriff der Grenze/frontière. Seine Perspektive ist vor allem lokal, als eine Art Grenzdidaktik/didactique frontalière zu sehen, welche für sogenannte Euroregionen spezifisch ist. Sie führt jedoch auch zu globalen Überlegungen und erlaubt Entscheidungen für die Lehr-und Lernpraxis zu treffen.
