Warum sprechen momentan eigentlich alle über's Meer?

Hauptsächlicher Artikelinhalt

Andreas Eckl
Jürgen Elvert
Markus Koller
Hiram Kümper
Michael North
Ursula Richenberger

Abstract

Das Meer ist in aller Munde. Nicht nur, aber sicher auch der Tagespresse wegen, die uns regelmäßig mit neuen furchtbaren Bildern von humanitären Katastrophen oder von besorgniserregenden Interventionen in der Golfregion versorgen. Das Meer hat Historiker*innen schon lange fasziniert. Fernand Braudels großem Klassiker über die Méditerranée (1949) haben sich gerade in den letzten Jahrzehnten zahlreiche große und unüberschaubar viele kleine Studien an die Seite gesellt. Die Mediterranistik ist mittlerweile im deutschen Sprachraum ein etabliertes Fach, die Ozeane dagegen noch immer eher ein Feld, das von der anglo- und frankophonen Forschung dominiert wird. Im Feature dieser Ausgabe haben wir Expert*innen, die sich in unterschiedlichen Kontexten mit den historischen Dimensionen des Meeres beschäftigen, die Frage gestellt, warum das Meer eigentlich momentan so ein großes Thema ist.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
Eckl, Andreas/Elvert, Jürgen/Koller, Markus/Kümper, Hiram/North, Michael/Richenberger, Ursula (2019): Warum sprechen momentan eigentlich alle über’s Meer?. In: Zeitarbeit: Aus- und Weiterbildungszeitschrift für die Geschichtswissenschaften 1, S. 68-75.
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